**Markennennung**
Hallo Ihr Lieben,
ohje, hätte mir jemand vor 7 Wochen gesagt, dass das erste, was ich nach meiner Schulter-OP nähen werde, Behelfsmasken sind ... ich hätte tatsächlich nur den Kopf geschüttelt. Klar war das Thema "Corona" schon sehr präsent, aber es war doch noch sehr weit weg für uns und die wenigen Fälle, die in unserem Land bekannt waren, konnten doch noch nachvollzogen werden!?
Nun ist es leider doch anders gekommen und das Thema "Ansteckung vermeiden" steht an oberster Priorität für das Wohl von uns allen. Aus diesem Grunde bin ich auch nicht dran vorbeigekommen, für unsere Familien und nahestehenden Personen diese Gesichtsbedeckungen zu nähen. Ich gebe zu, dass es mir absolut keine Freude bereitet hat - zum Einen weil ich mich gesundheitlich noch nicht so wohl gefühlt habe, in Etappen nähen musste und zum Anderen, weil das Thema an sich einfach keine Freude mit sich bringen kann. Aber was muss, das muss drum ging nicht nur die Suche nach Nasenbügel los, sondern auch die nach Gummiband. Gummiband --- gefühlt derzeit so wertvoll wie Gold.
Als Erstes habe ich einen vorhandenen medizinischen Mundschutz aus dem "Arztkoffer" unserer Kinder als Muster genommen und klassische Masken in Form eines Rechteckes mit Falten genäht. Diese sitzen sehr gut, aber die Tatsache, dass ich die Nasenbügel fest eingenäht habe und diese mit der Zeit Rost ansetzen werden, hat dazu geführt, dass ich nach einer richtigen Vorlage gesucht habe.
Für uns hat sich als am Passendsten das Schnittmuster von "Pattydoo", welches gratis zum Download zur Verfügung steht, herausgestellt. Ich habe jedoch das Außenteil doppelt genäht, um insgesamt schon ohne Filter 3 Lagen Stoff zu erhalten.
Meine Restekiste für Baumwolle ist ja zum Glück sehr gut gefüllt, so dass ich aus dieser voll schöpfen konnte.
Mittlerweile sind tatsächlich schon über 50 Stück entstanden, die wir auch schon fleißig verteilt haben.
Bleibt gesund Ihr Lieben,
viele Grüße, Andrea